Über uns

Fahnenschwinger Zürich

Die Idee zur Gründung einer Fahnenschwinger-Vereinigung gedieh am 17. Dezember 1966, in Oberglatt bei Fritz Joss. Othmar Hecht schrieb eine erste Statutenversion und man legte das Gründungsdatum fest.

Am 28. Dezember 1966, nahm die Geschichte im Restaurant Ziegelbrücke, in Seebach ihren Lauf. Als Tagespräsident wurde Othmar Hecht und als Tagesschreiber Fritz Joss gewählt!

Gründungsmitglieder*: Bruno Aschwanden, Gustav Baumberger, Max Bolleter, Hans Egger, Othmar Hecht, Fritz Joss, Edy Limacher, Hans-Ruedi Oberholzer, Albert Stöckli, Wilhelm Vogel

*(Die Gründungsversammlung zählte 15 Teilnehmer. Es fehlen Namen, da keine offizielle Appellliste vorliegt.)

Gewählt wurden: Othmar Hecht als 1. Präsident

und Gustav Baumberger als 1. Schreiber des neuen Vereins.

Schon im 1. Jahr zeigte die Fahnenschwinger-Vereinigung Zürich und Umgebung rege Vereinstätigkeit. Am 25. Oktober 1967 wechselte aber bereits die Charge des Schreibers und Fritz Joss übernahm dieses Amt. 1967 wurden die Übungsabende im Schnitt von sieben Fahnenschwingern besucht und die Mitgliederliste umfasste 15 Aktive. Leider meldete sich in diesem Jahr Gevatter Tod und die Vereinigung nahm von Albert Stöckli Abschied.

Neben den Übungen war und ist die Teilnahme an Unterverbandsfesten des EJV sowie der Besuch des Eidg. Jodlerfestes jeweils der Höhepunkt eines jeden Fahnenschwingers.

Im Sommer 1971 verstarb unser Hauptinitiator und erster Obmann unserer Vereinigung Othmar Hecht. In den 5 Jahren seit der Gründung, hat er mit grosser Freude für unsere Vereinigung gewirkt. Dass die Vereinigung heute noch besteht und das Fahnenschwingen in Zürich und Umgebung immer noch aktiv gelebt wird, dürfte für Othmar der schönste Dank sein.

1973 wurde der erste Zürcher Wanderpreis veranstaltet, den Jakob Hostettler mit 51 Punkten für sich wertete. Dieser Wanderpreis konnte bis heute jährlich mit jeweils mindestens 5 Fahnenschwingern durchgeführt werden.

Die Alphornbläser sind für die Fahnenschwinger sozusagen das Salz in der Suppe! Gehört doch zu einem Fahnenschwinger, der für das Auge sorgt, auch der warme Ton der Alphörner. Aus Tradition pflegen wir die Freundschaft mit unseren Passivmitgliedern sehr eng und lebhaft. Jährlich geniessen wir zusammen einen Fähnler- und Familienkegelabend, die von allen mit uns verbundenen Kameraden und Familien fleissig besucht werden.

An der 20. Generalversammlung 1986 zeigte der Jahresbericht 20 Aktiv- und 57 Passivmitglieder auf. Die Kunst des Fahnenschwingens erfordert sehr viel Übung, ein gutes Koordinationsvermögen und Geduld. Verschiedene Mitglieder sind in den vergangenen Jahren eingetreten und haben nach ersten Versuchen wieder aufgegeben.

Neue (alt und jung) Fahnenschwinger werden immer gerne in unseren Reihen aufgenommen. Wer Freude hat in guter Kameradschaft dem schönen Hobby Fahnenschwingen nachzugehen, melde sich beim Obmann oder einem der Vorstandsmitglieder!